"Der u. a. für das Bankrecht zuständige XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf zwei Verbandsklagen eines Verbraucherschutzvereins gegen eine Sparkasse sowie gegen eine Bank entschieden, dass die nachfolgende, den - inhaltlich gleichlautenden - Bestimmungen in Nr. 18 AGB-Sparkassen und in Nr. 12 Abs. 6 AGB-Banken entsprechende Klausel im Bankverkehr mit Privatkunden (Verbrauchern) nicht verwendet werden darf, weil sie diese unangemessen benachteiligt und deswegen nach § 307 BGB* unwirksam ist:.......................insbesondere für Ferngespräche, Porti ....insbesondere Notarkosten, Lagergelder, Kosten der Bewachung von Sicherungsgut .............."
BGH Urteil vom 8. Mai 2012 - XI ZR 61/11; OLG Nürnberg - Urteil vom 25. Januar 2011 - 3 U 1606/10.;
LG Nürnberg-Fürth - Urteil vom 3. August 2010 - 7 O 466/10
und
BGH Urteil vom 8. Mai 2012 - XI ZR 437/11; OLG Bamberg - Urteil vom 28. September 2011 - 3 U 80/11
LG Bamberg - Urteil vom 19. April 2011 - 1 O 46/10
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Quelle:
Pressemitteilung des Bundesgerichtshof vom 08.05.2012 Nr. 60/12